Ich und der Alte

Ich und Kaminski (Daniel Kehlmann)

''Ich und Kaminski'' von Daniel Kehlmann war für mich ein Leseerlebnis der besonderen Art.

Teilweise hatte ich das Gefühl eine Schullektüre zu lesen und sie am Ende analysieren zu müssen. Alles kam mir alt und wichtig vor.

 

Die Einleitung zeigte schon das hohe Niveau, das der Roman mit sich brachte. Alles in der indirekten Rede geschrieben, Reportagen ähnlich, vermittelt der Autor die perfekte Illusion.

Je mehr man liest, desto mehr packt einen der Roman und desto mehr möchte man über die Hintergründe erfahren.

 

Kehlmann schreibt ironisch und spannend und man muss aufpassen, dass man den Faden nicht verliert.

Für die Kernaussage muss man sich ein paar Minuten Zeit nehmen, wird wohl aber schlussendlich zu dem Fazit kommen, dass es um die Sucht nach Ruhm und Rücksichtslosigkeit (der Medien) geht.

 

Übersichtliche 173 Seiten lassen einen am Ball bleiben und die Lektüre in einer Zugfahrt verschlingen.

 

Für mich eine interessante Erfahrung, da sowohl das Thema, als auch die Art des Romans eine neue Art der Freizeitlektüre darstellte.

 

''Ich und Kaminski'' ist der perfekte Roman für alle, die gerne mal etwas lesen würden, dass sich nicht von selbst erklärt und zum Nachdenken anregt.

Ob jung oder alt, Kehlmanns Kaminski ist ein Leseausflug wert und durch die Kompaktheit auf 173 Seiten eine machbare Aufgabe!

 

Eure Schmökerin.

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